Ralf Gnosa freier Schriftsteller und Literaturwissenschaftler


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Aktuelles

Aktuelles

Leipziger Buchmesse 25.3.2017

Am 25.3.2017 lese ich um 15 Uhr aus Paul Ernsts "Polymetern" am Stand der ALG (Halle 5, Stand E 107); um 19 Uhr spricht dann Prof. Dr. Günter Hartung im Antikenmuseum der Universität Leipzig, Ritterstr. 14 (dicht am Nikolaikirchhof, nahe S-Bahn-Haltestellen: Hauptbahnhof, Augustusplatz oder Leipzig/Markt); das Thema lautet "Der Dichter Paul Ernst und eine verantwortliche Haltung zu Judentum und Antisemitismus". Der Leipziger Universitätsverlag, der sein Werk verlegerisch betreut, ist ebenso auf der Messe vertreten (Halle 3, Stand G 206) wie der Verlag Reinecke & Voß (Halle 5, Stand G 223), der Ernsts „Polymeter“ verlegt hat und auf dessen Veranstaltungen wir gerne hinweisen – z.B. auf die Lesungen aus dem neuen Buch „Bild von der Lüge“ von Luise Boege, die auf der letztjährigen Paul-Ernst-Tagung gelesen hat.
Die Paul-Ernst-Lesung auf Schloß St. Georgen vom 1.10. hat Stefan Reinisch von der Schloß-Schule mitgeschnitten und inzwischen auf Youtube gestellt - herzlichen Dank! Hier die Links:

youtu.be/i6aFzTXKI5Y
Paul Ernst: “Der Ruhm“
aus: Paul Ernst: „Erdachte Gespräche“ München: Georg Müller 1921 u.ö.
youtu.be/oJE5VecwXNk
Paul Ernst: „Der Einsame“
aus: Paul Ernst: „Sechs Geschichten“ Leipzig: Insel 1901 u.ö.
youtu.be/TSsTIDClwAI
Paul Ernst: „Der Gefangene“aus: Paul Ernst: „Die Prinzessin des Ostens und andere Novellen“ Leipzig: Insel 1903 u.ö.
youtu.be/Yybu2IqGYO0
Paul Ernst: „Die sonderbare Stadt“aus: Paul Ernst: „Sechs Geschichten“ Leipzig: Insel 1901.
youtu.be/nil1CxhW2RI
aus: Paul Ernst: „Polymeter“ Berlin u. Paris: Johannes Sassenbach 1898
Neuausgabe mit Nachwort hrsg. von Ralf Gnosa im Verlag Reinecke & Voß Leipzig: „Polymeter“ Leipzig: Reinecke & Voß 2016, 104 S., ISBN 978-3-942901-18-5Link zum Buch auf der Verlagsseite:
http://reinecke-voss.de/cms/paulernst.html





Griechisch-deutsches Lesefestival 3.2. bis 8.2.2017 in Berlin

Auf dem genannten Literaturfestival habe ich das Vergnügen, am Samstag, 4.2. ab 19.00 im Rahmen eines Lyrischen Quartetts neben Frederike Frei, Max Drushinin und Steffen Marciniak, der auch moderieren wird, eigene Lyrik zu lesen. Die Veranstaltungen finden vorwiegend im Terzo Mondo, Grolmanstr. 28 10623 Berlin statt (S-Bahn Savignyplatz, U-Bahn Uhlandstr., alles in guter, romantischer Tradition...). Am 7.2. um 18.00 Uhr stellt dort Prof. Klaus Völker Ernsts Dramen vor, aufbauend auf seiner grandiosen Abendveranstaltung auf der Paul-Ernst-Tagung im Juli in Berlin; danach werden in einer literarischen Schatzgräberrunde verschiedene Autoren (Zepp-Larouche, Marciniak, Martin Völker) Schiller, Benrath/Rausch und Spitteler in ihrem Verhältnis zur Antike vorstellen, dort werde ich das Vergnügen haben, Paul Ernst vorzustellen, voraussichtlich mit zwei seiner einschlägigen "Erdachten Gespräche".
Es lohnt sich ein Blick auf obigen Link und das gesamte Veranstaltungsprogramm!


Vortrag und Lesung in Bulgarien und Österreich Sept./Okt. 2016

Es geht auf Reisen: vom 26.-28.9.2016 findet in Veliko Tarnovo (Bulgarien) eine internationale Tagung zum Thema "Der Rumänienfeldzug 1916/17 - Erfahrung und Erinnerung" statt: projekt-rumaenienfeldzug.de - Dort halte ich am 28.9. zum Thema "Der Rumänienfeldzug in literarischer Gestaltung - Hans Carossas 'Rumänisches Tagebuch'" einen Vortrag.
Auf der Rückreise werde ich in der Steiermark Station machen und dort zunächst am 1.10.2016 ab 19 Uhr auf Schloß St. Georgen, Ernsts letztem Wohnsitz - www.schloss-schule.at -, vorwiegend aus seiner frühen Prosa lesen; danach werde ich Paul Ernsts "Polymeter" in einer Lesung in Leibnitz vorstellen, und zwar am 3.10.2016 in der Buchhandlung Draxlers Büchertheke (Leibnitz, Schmiedgasse 12): www.buechertheke.at - auf diese Abende und meinen Aufenthalt in Ernsts letzter Lebenslandschaft freue ich mich sehr!


Internationales Paul-Ernst-Symposion Berlin 15.-17.7.2016

Gerne weise ich noch einmal auf die Tagung zu Paul Ernsts 150. Geburtstag hin; das Programm finden Sie hier: www.paul-ernst.net/index.php/veranstaltungen - die Tagung steht jedem offen und meine Wenigkeit wird hier und dort auch ein wenig dazu beitragen. Um die Tagung herum werde ich eine Weile in Berlin bleiben, um in der dortigen Staatsbibliothek Studien zu Paul Ernst zu betreiben aber auch zu Hans Carossa, über dessen "Rumänisches Tagebuch" ich Ende September in Veliko Tarnovo (Bulgarien) referieren darf.


Nachtaktiv in Mönchengladbach am 4.6.2016

Am 4.6. habe ich das Vergnügen, im Abteiberg-Museum zum "nachtaktiv"-Programm beizutragen: in drei Blöcken zu je 20 Minuten werde ich Paul Ernst (frühe Prosa und "Polymeter"), eigene Arbeiten ("Klopfgast" und Gedichte) sowie Gedichte der Jahrhundertwende zu Nacht, Traum und Wahn zu Gehör bringen. Dazu gibt es viele weitere Programmpunkte.



"Polymeter" und Termine 17./18.3. und 13.4.2016

Die neue Ausgabe der "Polymeter" von Paul Ernst durch Reinecke & Voß liegt vor - und ist ein kleines, wunderhübsches Büchlein geworden! Näheres unter Bibliographie.
Während der
Leipziger Buchmesse stellen wir im Rahmen von "Leipzig liest" das Buch an zwei Abenden vor: am 17.3. ab 18.30 Uhr bei "Lyrik bei Reinecke & Voß" im Kultur-Labor (Delitzscher Str. 3, 04105 Leipzig); dann am 18.3. im Rahmen der "Freitagslesungen" der Lyrikbuchhandlung in der Projekt- und Hörgalerie A und V (Lützner Str. 30, 04177 Leipzig): dort gibt es "Fünf Stunden Lyrik in Lindenau" von 20 Uhr bis 1 Uhr - die "Polymeter" im Block zwischen 21 und 22 Uhr. An beiden Abenden gibt es aber auch weit mehr zu hören - ein Blick ins Programm von "Leipzig liest" lohnt - und ebenso sicher diese reich gefüllten Abende...
Am
13.4. bin ich dann auf Einladung von Steffen Marciniak, der den Abend auch moderieren wird, in Berlin-Karlshorst gemeinsam mit Harald Gröhler zu einem Podiumsgespräch eingeladen: der 5. Karlshorster Abendgesellschaft, die unter dem Titel steht: "Nur einen Hauch fern des Ruhmes - eine Begegnung mit großen Dichtern des 20. Jahrhunderts". Beginn ist um 19 Uhr, das Kulturhaus Karlshorst ist in der Treskowallee 112, 10318 Berlin, zu finden. Natürlich werden auch hier die "Polymeter" vorkommen, aber eben auch noch weit mehr - so wird Harald Gröhler von seinen Begegnungen mit Autoren berichten, aber auch ältere - bekanntere wie unbekanntere - Autoren werden durch uns eine Stimme erhalten.



Lesung 7.3.2016:
Paul Ernsts 150. Geburtstag

soll doch nicht ganz unbeachtet vorübergehen...

Möglich ist dies dank dem Ladenlokal des Waldhaus 12 e.V., denn dort (Mönchengladbach, Eickener Str. 14) findet zum 150. Geburtstag am 7.3.2016 eine Paul-Ernst-Lesung statt: ich werde - wie gewohnt um 20 Uhr, Einlaß ab 19.30 Uhr - "Die sonderbare Stadt" und andere frühe phantastische Prosa von Paul Ernst lesen und seinen motivisch eng mit diesen verbundenen Gedichtband "Polymeter" von 1898 vorstellen - und zwar wahrscheinlich schon in Form einer feinen Neuausgabe durch den Leipziger Verlag Reinecke & Voß, die bis dahin gedruckt vorliegen soll. Spätestens aber zur Leipziger Buchmesse werden wir im Rahmen von "Leipzig liest" abends am 17. und 18.3. das Buch vorstellen, u.a. in der Lyrikbuchhandlung - Details dazu folgen noch. Ich bin sehr froh, daß gerade Reinecke & Voß die "Polymeter" nun neu auflegt und empfehle allen Interessierten einen Blick auf die Verlagshomepage, die diese Freude dann gewiß bald verstehen und teilen werden: www.reinecke-voss.de - meine persönlichen Favoriten sind:
Aloysius Bertrand: "Gaspard de la nuit" in der Neuübersetzung von Jürgen Buchmann;
"Antreten zum Dichten!" (Gedichte der Schüler von Arno Holz, hrsg. von Robert Wohlleben),
beide Titel passen perfekt zu den "Polymetern": Bertrand, den Ernst sehr hoch schätzte, hat ihn inspiriert, die Holzschen Bemühungen liefen den "Polymetern", die in enger Gemeinschaft mit Holzens Arbeit an seinem "Phantasus" entstanden sind, parallel und lohnen immer wieder vergleichende Blicke; und last but not least:
Luise Boeges grandioser Debutroman "Kaspers Freundin", über den ich immer noch einmal etwas schreiben will (der Weg zur Hölle... usw. usf.); mit Paul Ernst hat letzterer nichts zu tun - und doch: gerade der Paul Ernst der frühen Geschichten müßte an diesem Buch eigentlich auch seine Freude gehabt haben...



Auf einer Tagung des

Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel in Marbach vom 14.-16.1.2016 (Programm s. hier: http://www.mww-forschung.de/fileadmin/user_upload/_imported/fileadmin/user_upload/MWW/Veranstaltungen/MWW-Workshop_Praesentation_kanonischer_Werke_Programm_FINAL_oeffentlich.pdf) darf ich ein wenig von meinen Archivstudien berichten und werde unter dem Titel "nur relativ klassisch" über Paul Ernsts Herausgebertätigkeiten vortragen.
Am
2.2.2016 werde ich dann einige Ergebnisse in Weimar als Gast der Klassik Stiftung Weimar vortragen dürfen (Forschungscolloquium für Stipendiaten).
Den Gastgebern danke ich herzlich, auch für die Unterstützung meiner Archivstudien.
Am
5.2.2016 schließlich bin ich wieder einmal zu einer Lesung im Ladenlokal des Waldhaus 12 e.V. in der Eickener Str. 14 in Mönchengladbach zu Gast und freue mich sehr, dort einen "Karneval des Grauens" zusammenrühren zu können...
Aber Karneval sei doch lustig...? Ha, Ihr werd't Euch wundern...! Es wird schön schaurige Geschichten von
Poe, Ewers und anderen zu hören geben. Natürlich herrscht kein Kostümzwang, aber der Anlaß könnte vielleicht zu manch apartem Kostüm anregen, oder?


Archiv-Herbst 2015, Schnabel-Tagung und Grauen am Freitag, dem 13. November

Der Herbst/Winter 2015 wird mich vorwiegend unterwegs sehen, denn ich habe das Vergnügen, Paul Ernsts Tätigkeit als Herausgeber ein wenig erforschen zu dürfen und zu diesem Zwecke Archivstudien in Weimar und Marbach treiben zu können - was mir ein Stipendium des Forschungsverbunds MWW (Marbach Weimar Wolfenbüttel) im Rahmen des Projekts "Die Präsentation kanonischer Werke um 1900. Semantiken. Praktiken. Materialität" ermöglicht, wofür ich herzlich dankbar bin.
Zwischendurch in Mönchengladbach freue ich mich darauf, wieder einmal einen Gruselgeschichtenabend im
Ladenlokal des Waldhaus12 e.V. in der Eickener Str. 14 bestreiten zu dürfen: äußerst passend am Freitag, dem 13. November werde ich dem völlig vergessenen Walther Unus (1872-1939) mit seiner Erzählung "Der rasende Leichnam" zum Wort verhelfen, einem wüsten Stück Prosa mit spätexpressionistischen Zügen, drumrum ein wenig Rankenwerk winden und nach der Pause den Abend mit einer satten Prise Georg Heym (1887-1912) abrunden. Es wird also ein wirklich wüster Abend mit reichlich krudem Zeug werden... Einlaß wie gewohnt ab 19.30 Uhr; ab 20 Uhr lassen wir den Leichnam dann rasen...
Zuvor tagt am
6.-8.11. die Johann-Gottfried-Schnabel-Gesellschaft in Stolberg, worauf ich gerne hinweise: Stolberg im Harz ist nicht nur ein wunderbarer Ort, die Tagung gilt zudem Schnabels Roman "Der im Irrgarten der Liebe herumtaumelnde Cavalier", den 1907 auch Paul Ernst in einer bibliophilen Edition für den Georg Müller Verlag einmal neu herausgegeben hat.



"...wozu Dichter in dürftiger Zeit"

Aus aktuellem Anlaß erlaube ich mir, auf den Dichter und Philosophen Timo Kölling hinzuweisen. Für den Philosophen bin ich kaum zuständig, für den Dichter schon - und der ist gegenwärtig einer der verheißungsvollsten: keiner Gruppe oder Clique angehörig, frei vom bisweilen leicht uniformen Stallgeruch der "Literaturinstitute", geht er in großer Konsequenz seinen ganz eigenen Weg. Natürlich bedeutet das in einem Land, das längst nicht mehr den Anspruch erhebt, eine "Kulturnation" zu sein, Armut, hätte dies - ohne Mäzen - wohl auch schon früher bedeutet. So weit - so gut. Armut ist zwar keineswegs zwingend "ein großer Glanz aus Innen", aber man kann mit ihr leben. Will man sie vermeiden, darf man eben nicht Dichter werden... Inzwischen ist wirtschaftlich aber seine Existenz generell gefährdet und ich weise diejenigen, die etwas für die Dichtung heute tun möchten, gerne darauf hin, daß man sein Periodikum "Herzlandschaft" noch subskribieren und somit vielleicht zu seinem äußeren Überleben beitragen kann: Näheres findet man auf seiner Homepage: timo.koelling.wordpress.com
Ich möchte niemanden zu etwas überreden. Man kann auf seiner Homepage Werkproben von ihm lesen, sich selbst ein Urteil bilden und sich ggf. überzeugen lassen. In Manchem gehe ich einen sehr anderen Weg als er, sehe aber - zumal lyrisch - heute niemanden von vergleichbarem Rang. Gerne trüge ich daher bei zur Fortdauer seiner Existenz; pekuniär kann ich (natürlich auch unterhalb der "Armutsgrenze" angesiedelt) es selbst nicht - insofern scheint es mir legitim, ja geboten, mich zumindest werbend für ihn zu verwenden - und "für ihn" heißt hier vor allem: für seine Arbeit!


Am
3.7.2015 ab 19.30 bin ich mal wieder im Ladenlokal des Waldhaus12 e.V. in der Eickener Str. 14 zu Gast...

Da am Sonntag der Greta-Markt unter dem Motto "Greta im Wunderland" stehen wird, erging die Frage an mich, ob ich nicht Lust hätte, eine Alice im Wunderland-Lesung zu machen? - Ehrlich gesagt: ich mußte das Buch erst einmal lesen, ehe ich zusagen konnte, da es zu meinen literarischen Versäumnissen gehörte. Nach der Lektüre habe ich liebend gerne zugesagt, obwohl ich eigentlich keine gekürzten oder ausgewählten Lesungen aus Romanen oder längeren Erzählungen mag. Aber Lewis Carroll hat Alice im Wunderland und den Folgeband Alice hinter den Spiegeln so konzipiert, daß sich eigenständige Kapitel fast wie autonome Kunstwerke herauslösen lassen - und so läßt sich für eine Lesung ein schönes Konzept entwickeln. Und schön ist schlicht und einfach auch dieser Text: liest man diese phantasievollen, von überbordend-absurdem Humor strotzenden Seiten, so versteht man leicht, daß dieses Buch nicht nur so gegensätzliche Zeitgenossen wie Queen Victoria und Oscar Wilde begeistert hat, sondern viel später auch die französischen Surrealisten...


22.-24.5.2015
findet im Ladenlokal, Eickener Str. 14, 41065 Mönchengladbach, die Tagung der Paul-Ernst-Gesellschaft statt.

Die Vortragsveranstaltungen sind öffentlich, Eintritt wird nicht erhoben, Spenden für die Arbeit der Gesellschaft sind gleichwohl höchlichst willkommen. Das Programm finden Sie hier: www.paul-ernst.net/index.php/veranstaltungen
Meine Wenigkeit wird am FR, 22.5. Paul Ernsts Freundschaft mit dem Mönchengladbacher Schriftsteller
Hans Leifhelm (1891-1947) vorstellen und dabei auch den Lyriker Leifhelm zu Wort kommen lassen. Womit die Anbindung Ernsts an den genius loci geleistet wäre...
Publikum ist zu allen Veranstaltungen herzlich erwünscht und willkommen und für Rückfragen stehe ich natürlich zur Verfügung.


Ich freue mich, am
20.3.2015 ab 19.30 wieder im Ladenlokal des Waldhaus12 e.V. in der Eickener Str. 14 zu gastieren.

Der dritte Gruselgeschichtenabend gilt einem modernen Klassiker: Howard Philips Lovecraft (1890-1937). Ich werde seine Erzählung "Die Ratten im Gemäuer" im Gepäck haben und noch ein wenig Rankenwerk drum herum spinnen. Wir werden sehen, wie sich die Ratten im Gemäuer des Ladenlokals ausnehmen...
Soeben ist auch mein kleiner Essay über den Dichter
Bruno Goetz (1885-1954) und seine Freundschaft mit dem Philosophen Leopold Ziegler (1881-1958) erschienen (s. Bibliographie); gerne weise ich auf diesen vergessenen Außenseiter hin, dem deutlich mehr Leser zu wünschen sind.


Am
5.12.2014 um 19.30 darf ich wieder im Ladenlokal des Waldhaus12 e.V. in der Eickener Str. 14 gastieren.

Die zweite Lesung der Gruselgeschichtenreihe wird Albrecht Schaeffer (1885-1950) gewidmet sein und im Mittelpunkt wird seine Erzählung "Drei Menschen" von 1927 stehen, die auf sehr eigene Weise den Kriminalfall Fritz Haarmann aufnimmt (dieser kam wie Schaeffer aus Hannover), ohne freilich eine exakte Darstellung des Falles zu bieten. Schaeffer nutzt die Konstellation für eine sehr eigene Gestaltung, die das Geschehen mit dem Weltkrieg in ursächliche Verbindung bringt.
Schaeffer ist heute leider fast völlig vergessen, gehörte in den Zwanziger Jahren aber zu den renommiertesten Autoren in Deutschland. Er schuf ein ungemein umfangreiches, vielseitiges, sämtliche Dichtungsgattungen umfassendes Werk und verdient es seit langem, mehr zu sein als nur ein Geheimtip für die "happy few" (denn das ist er immerhin!). 1939 emigrierte er aus dem Dritten Reich in die USA, wo er sehr isoliert und teils in bitterster Armut lebte. 1950 kehrte er nach Deutschland zurück, aber starb, noch ehe er einen neuen Wohnsitz gefunden hatte.
Gerade für den so vergessenen Schaeffer möchte ich auch persönlich Werbung machen, ich liebe den Autor seit fast einem Vierteljahrhundert und hatte mit Anfang 20 mal den Traum, eine Albrecht-Schaeffer-Gesellschaft zu gründen... Gerade ihm wünsche ich sehr, sehr viele geneigte Zuhörerinnen und Zuhörer.
Schön, daß das Ladenlokal Gelegenheit zu dieser Lesung bietet - denn der 5.12. liegt genau zwischen Schaeffers Todes- und Geburtstag!
Der nächste Abend wird dann übrigens H.P. Lovecraft gelten...


Im September 2014 erlaube ich mir, auf zwei Veranstaltungen in Mönchengladbach am 8. bzw. 26.9. hinzuweisen:

Am 8.9.2014 um 19.30 Uhr findet im Ladenlokal des Waldhaus12 e.V. in der Eickener Str. 14 eine Edward Snowden-Solidaritätslesung im Rahmen einer weltweiten Lesereihe statt, die durch das ilb (internationales literaturfestival berlin) organisiert wird. Mir scheint diese Sache sehr wichtig und ich freue mich sehr, mich daran beteiligen zu dürfen.
Am 26.9.2014 um 20 Uhr werde ich dann das Vergnügen haben, am selben Ort eine Edgar Allan Poe-Lesung zu veranstalten, in deren Mittelpunkt "Der Untergang des Hauses Usher" stehen wird - mit einem Epilog in Versen: man halte seine Pallasbüsten bereit!


Im April und Mai werde ich vorwiegend in München (Nachlaß Wilhelm Deinert) und Ulm (Sichtung und Ordnung des Archivs der Geschäftsstelle der Paul-Ernst-Gesellschaft) und daher nicht oder nur schwer erreichbar sein.
Inzwischen ist mein Beitrag über "Josef Weber und Josef Weinheber" für die Josef Weinheber-Gesellschaft erschienen - siehe unter Bibliographie.
Daneben weise ich gern darauf hin, daß die Homepage, die den Briefwechsel zwischen Erich und Luise Mendelsohn präsentiert, inzwischen im Netz und unter folgender Adresse zu erreichen ist: ema.smb.museum - meine Wenigkeit zeichnet für die Transkription der Briefe von Luise Mendelsohn verantwortlich. Die Seite finde ich sehr gelungen - äußerst geschmackvoll in ihrem dezenten Design und ausgesprochen nutzerfreundlich! So sollte so etwas aussehen - ich gratuliere den Verantwortlichen herzlich!


Bis etwa Ende März bin ich nicht erreichbar zu einem einmonatigen Autorenstipendium in Leipzig. Wie - ein Stipendium? Naja, gewährt von mir selbst, wie sich das für einen "Independent-Poeten" gehört, der sich fern hält von den großen Heerstraßen, diese aber immerhin mal kreuzen wird, wenn er die Buchmesse in Leipzig besucht...
Mal sehen, ob es Frucht bringt...


Bis zum Jahresende 2013 habe ich das große Vergnügen, dem Freien Deutschen Hochstift-Goethehaus in Frankfurt ein wenig bei der Katalogisierung der Eichendorff-Bestände helfen zu dürfen. Post wird mir nachgesendet. - War sehr schön, ist aber inzwischen ins Präteritum zu setzen.

April 2013 - Erstmals habe ich die Buchmesse in Leipzig besucht und dort führte Katharina Deloglu von Lettretage in Berlin mit mir ein Kurzinterview über Paul Ernst für den Messeblog von Lettretage:

http://lettretage.de/Lettretagebuch/im-gesprach-ralf-gnosa/#more-608

Für diesen Messeblog habe ich drei kleine Kurzrezensionen beigesteuert und hoffe, mich zu diesen Büchern noch ausführlicher zu äußern, sobald die Arbeit dies zuläßt:

http://lettretage.de/Lettretagebuch/author/ralf/

Die drei besprochenen Veröffentlichungen empfehle ich gern und nachdrücklich.
Zur Zeit beansprucht mich ein Handschriftentranskriptionsprojekt, das mich wohl bis weit in den Sommer beschäftigen wird. Es handelt sich um die Transkription der Briefe von Luise Mendelsohn an ihren Mann, den Architekten Erich Mendelsohn 1910-1953.
Pfingsten 2013 (17.-20. Mai) findet das Paul-Ernst-Symposion in St. Georgen statt - gerne weise ich darauf noch einmal hin. Besucher sind übrigens nicht nur zugelassen, sondern sehr erwünscht und herzlich willkommen. Das Programm steht auf der Paul Ernst-Unterseite.


13.3.2013 - Auf der Paul-Ernst-Unterseite ist nun endlich das Programm des Symposions online, das vom 17.5.2013-20.5.2013 in St. Georgen an der Stiefing stattfinden wird. Interessierte sind selbstverständlich herzlich eingeladen!
Der Aufsatzband zu Wilhelm von Scholz, zu dem ich etwas über dessen Verhältnis zur Neuklassik beigetragen habe, ist soeben erschienen (s. Bibliographie); gerne weise ich auch auf die Ausstellung über von Scholz hin, die im Hermann-Hesse-Museum auf der Höri am 15.3. eröffnet wird; in Konstanz gibt es weitere Veranstaltungen und im Sommer sogar eine Inszenierung des "Juden von Konstanz" von Wilhelm von Scholz.

Nov./Dez. 2012: Am 3.11.2012 hatte ich das Vergnügen, auf der Tagung der Johann-Gottfried-Schnabel-Gesellschaft in Stolberg/Harz über "Vom Vergnügen, Anfänge zu studieren. Paul Ernst als Herausgeber von Johann Gottfried Schnabels 'Im Irrgarten
der Liebe herumtaumelnden Cavalier' (1907)" zu referieren und danke auch an dieser Stelle noch einmal für die Einladung, zu diesem Thema etwas schreiben und sagen zu dürfen und besonders für die freundliche Aufnahme durch die versammelten Schnabelianer in Stolberg. Der Beitrag ist im soeben erschienenen Jahrbuch der Gesellschaft "Schnabeliana 10" veröffentlicht (s. unter Bibliographie).
Auf der Homepage der Gesellschaft gibt es eine Bildergalerie, die Eindrücke von der schönen Tagung wiedergibt:

http://www.schnabel-gesellschaft.de/neu/extern/info/tagungen/photos/index.html


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6.10.2012 - Aus aktuellem Anlaß habe ich etwas zu Thelens Lyrik geschrieben, die am 28.9. in Viersen von Wolfgang Schiffer und Johann P. Tammen vorgestellt wurde - und dazu eine neue Kategorie eingeführt: Tragelaphe - Thelen entlehnt und für alles gedacht, was sonst nirgends hinpaßt...

17.9.2012 - Die nächste Paul-Ernst-Tagung ist in Planung; sie wird Pfingsten 2013 in Ernsts letztem Wohnort St. Georgen a.d.Stfg. in der Steiermark stattfinden. Nähere Details demnächst auf der Paul Ernst-Unterseite.

13.9.2012 - Ein neues Gedicht ("Versteinerungen") ist unter Texte - Gedichte - Einzelgedichte ergänzt.

15.7.2012 - Nun sind auch zwei Nachdichtungen von Sara Teasdale und Lascelles Abercrombie ergänzt.

9.7.2012 - Endlich habe ich nach vielem Basteln allerlei erweitert und umgebaut. Die Nachdichtungen-Seite ist übersichtlicher gestaltet und erhält nun nach und nach Kommentare zu den Nachdichtungen, die ich erweitert habe - um Wilfrid Scawen Blunts langes Gedicht "The desolate city", in dem sich individuelles Liebesschicksal zur Vision einer verödeten Stadt auswächst, um Yeats schönes Gedicht "When you are old", das mich seit über einem Jahrzehnt immer wieder beschäftigt hat, und um Harold Monros "The terrible door" und Robert Southeys "The scholar", sozusagen außer der Reihe auch um Stephen Cranes "The heart". Die Liste der vorhandenen Nachdichtungen zeigt, was nach und nach ergänzt werden wird. - Ferner ist nun das Lesertagebuch "Neues von vorgestern" eröffnet, in dem ich Tügels Roman "Der Wiedergänger" vorstelle, was sich zu einem kleinen Tügel-Essay auswuchs, den ich noch weiter ausbauen will. Dazu habe ich ergänzend eine neue Abteilung "Neues von heute" eingeführt. Schon etwas länger stellen eigene Unterseiten meine Anthologieprojekte sowie "Dienstleistungen" wie Handschriftentranskription vor.

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Mein kleiner Beitrag über "Wilhelm von Scholz und die Neuklassik" ist im Druck und wird in folgendem Sammelband erscheinen:
Bosch, Manfred; Kopitzki, Siegmund (Hrsg.): Der Wettlauf mit dem Schatten. Der Fall (des) Wilhelm von Scholz. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft (=Kleine Schriftenreihe des Stadtarchivs Konstanz 15) 2012


2012/13 erscheint als Beiheft der Neuedition der "Polymeter" von Paul Ernst mein Beitrag: "Im Steinbruch der klassischen Moderne" im Verlag Traversion, Deitingen/CH:

http://traversion.ch/





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30.9.2010 Ulm
Zum Auftakt des Symposions der Paul-Ernst-Gesellschaft
Lesung aus eigenen Werken im Haus der Begegnung Ulm
Dort ferner am 2.10.2010 Kurzvortrag und Lesung aus Paul Ernsts frühem Gedichtband "Polymeter" (1898)

10.9.2010 Weimar
Zum Auftakt der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG)
Vortrag "Paul Ernst in Weimar" anläßlich der Enthüllung einer Gedenktafel an Ernsts Wohnhaus Am Horn 47



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